03.10.09
V 3 - Menschliches Ökosystem - Familie
| Referent/in: | Univ. Doz. Dr. Harry Merl |
| Dauer: | 09:00 bis 09:50 |
Inhalt
Familie ist ein menschliches Ökosystem, von dessen Funktionieren das Wohl aller Beteiligten abhängt. Dies ist bei allen Abwandlungen des ursprünglichen Familienbegriffs, so wie die Realität sie ergibt notwendig:
Alleinerziehende, Pflegefamilien, Patchworkfamilien etc.
Es ist die besondere Nähe der Familienmitglieder zueinander und die Wechselwirkungen auf jedes Familienmitglied, die sich daraus ergeben, und eine Gesamtatmosphäre schaffen, die für jedes Familienmitglied größte Bedeutung hat, d.h. Wohl und Wehe jedes Familienmitglieds sind davon abhängig, wie in diesem Intimbereich miteinander umgegangen wird, weil die wichtigsten körperlichen und seelischen und auch geistigen Bedürfnisse an die anderen mehr oder weniger deutlich herangetragen werden, in der Hoffnung, dass sie gestillt werden.
Während Erwachsene Ihren Bedarf auch außerhalb stillen können(und es auch tun!), sind Kinder ganz auf das Verständnis und Wohlwollen der Erwachsenen angewiesen. Sie sind daher die, die ihren ökologischen Mangelzustand innerhalb dieses Wechselspiels am deutlichsten zeigen. Unter anderen, sind eines dieser Zeichen sind Angstzustände, mit denen sich die übrigen Familie auseinandersetzen muss.
Was immer das Zeichen ist, das Kinder zeigen, so führt dies meist zunächst zur Suche nach irgendetwas für die Familie Fassbarem, was „Schuld sein kann“, denn Familien erkennen sich im Alltag nicht als System sondern als Ansammlung von Personen verschiedenen Alters. Es liegt aber in der Situation, dass Kinder in ihrem Angewiesensein auf die ökologische Qualität des Systems „Familie“ im Besonderen aber auch auf die ökologische Qualität in anderen Systemen(Kindergarten, Schule, etc.) auf alles mit Symptomen als Zeichen der Störung ihrer Lebensqualität reagieren können, was diese jeweils stört.
Es ist daher wichtig, dass Familien sich als Systeme verstehen und die Lage ihrer Kinder darin vor allem deren Bedarf erkennen. Es ist aber auch wichtig, in der Behandlung der Kinder ihr Ökosystem kennen zu lernen und seine ökologische Qualität zu prüfen, um einer Familie helfen zu können, ihren Kindern zu helfen.
Alleinerziehende, Pflegefamilien, Patchworkfamilien etc.
Es ist die besondere Nähe der Familienmitglieder zueinander und die Wechselwirkungen auf jedes Familienmitglied, die sich daraus ergeben, und eine Gesamtatmosphäre schaffen, die für jedes Familienmitglied größte Bedeutung hat, d.h. Wohl und Wehe jedes Familienmitglieds sind davon abhängig, wie in diesem Intimbereich miteinander umgegangen wird, weil die wichtigsten körperlichen und seelischen und auch geistigen Bedürfnisse an die anderen mehr oder weniger deutlich herangetragen werden, in der Hoffnung, dass sie gestillt werden.
Während Erwachsene Ihren Bedarf auch außerhalb stillen können(und es auch tun!), sind Kinder ganz auf das Verständnis und Wohlwollen der Erwachsenen angewiesen. Sie sind daher die, die ihren ökologischen Mangelzustand innerhalb dieses Wechselspiels am deutlichsten zeigen. Unter anderen, sind eines dieser Zeichen sind Angstzustände, mit denen sich die übrigen Familie auseinandersetzen muss.
Was immer das Zeichen ist, das Kinder zeigen, so führt dies meist zunächst zur Suche nach irgendetwas für die Familie Fassbarem, was „Schuld sein kann“, denn Familien erkennen sich im Alltag nicht als System sondern als Ansammlung von Personen verschiedenen Alters. Es liegt aber in der Situation, dass Kinder in ihrem Angewiesensein auf die ökologische Qualität des Systems „Familie“ im Besonderen aber auch auf die ökologische Qualität in anderen Systemen(Kindergarten, Schule, etc.) auf alles mit Symptomen als Zeichen der Störung ihrer Lebensqualität reagieren können, was diese jeweils stört.
Es ist daher wichtig, dass Familien sich als Systeme verstehen und die Lage ihrer Kinder darin vor allem deren Bedarf erkennen. Es ist aber auch wichtig, in der Behandlung der Kinder ihr Ökosystem kennen zu lernen und seine ökologische Qualität zu prüfen, um einer Familie helfen zu können, ihren Kindern zu helfen.


