14.10.11
- (t)rotzfrech und stinkesauer – Ärger und Aggression in der Kindheit: eine Übersicht und Einführung in die Tagung
| Referent/in: | DDr. Alain Schmitt |
| Dauer: | 09:45 bis 10:30 |
Inhalt
Nach den Ängsten ist die zweite Fachtagung der Reihe einer weiteren grundlegenden Emotion, dem Ärger, gewidmet. Ängste können eine Quelle von Kraft und Schutz, und eine Senke zu Erstarrung und Panik sein. Ebenso können Wut/Aggression ein mutiges Herangehen an die Dinge bewirken und ein Ausgangspunkt von undiplomatischem, riskantem oder feindselig destruktivem Verhalten sein.
Ein Zuviel oder ein Zuwenig an Emotionen bestimmen viele "klinische Bilder": Oppositioneller Trotz und überschiessende Impulsivität/Aggressivität etwa gehören zu den häufigsten Vorstellungsgründen, mit denen Helfende im Kinder- und Jugend-lichenbereich zu tun haben. Die "Ursachen" sind vielfältig: Von gewaltvollen Medien, Erziehungsstilen und Gleichaltrigengruppen, über fehlende Liebe, Grenzen und Geschwisterrivalität, bis hin zu Hirnstoffwechselstörungen. Ebenso vielfältig und teils vom Weltbild der Helfenden mitbestimmt sind die Lösungsideen: Von Psychopharmaka über Fremdunterbringung bis zu Erziehungsberatung und Kinder(einzel)therapie.
Gängige und weniger gängige Ideen zu Entwicklung, Ursachen, Kontexten und Lösungen von Schwierigkeiten mit (t)rotzfrechen und stinksauren Kindern und Jugendlichen sollen im Überblick dargestellt und deren Verankerung in der Tagung illustriert werden.
Ein Zuviel oder ein Zuwenig an Emotionen bestimmen viele "klinische Bilder": Oppositioneller Trotz und überschiessende Impulsivität/Aggressivität etwa gehören zu den häufigsten Vorstellungsgründen, mit denen Helfende im Kinder- und Jugend-lichenbereich zu tun haben. Die "Ursachen" sind vielfältig: Von gewaltvollen Medien, Erziehungsstilen und Gleichaltrigengruppen, über fehlende Liebe, Grenzen und Geschwisterrivalität, bis hin zu Hirnstoffwechselstörungen. Ebenso vielfältig und teils vom Weltbild der Helfenden mitbestimmt sind die Lösungsideen: Von Psychopharmaka über Fremdunterbringung bis zu Erziehungsberatung und Kinder(einzel)therapie.
Gängige und weniger gängige Ideen zu Entwicklung, Ursachen, Kontexten und Lösungen von Schwierigkeiten mit (t)rotzfrechen und stinksauren Kindern und Jugendlichen sollen im Überblick dargestellt und deren Verankerung in der Tagung illustriert werden.


