24.06.16 bis 25.06.16
Dialektisch behaviorale Therapie der Persönlichkeitsstörungen
Dauer: Freitag: 15:00-20:30
Samstag: 09:00-17:00
Ort: Hotel Stefanie
Taborstraße 12
1020 Wien
Kosten: Euro 320,00 (für Mitglieder Euro 270,00) inkl. Pausenverpflegung und Mittagessen
Einheiten: 15 Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten
Seminarleitung
Dr.in Kristin Heinecke (D)
Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie), zertifizierte Therapeutin für Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT nach M. Linehan), 2008-2014 Tätigkeit als Stationspsychologin auf der DBT-Spezialstation für Patienten mit Borderline Persönlichkeitsstörung und Essstörungen. Seit 2014 Psychologische Psychotherapeutin in der Psychiatrischen Institutsambulanz des Zentrums für Integrative Psychiatrie und Psychotherapie (ZIP GmbH) in Lübeck, Supervisorin für die Tagesklinik mit Schwerpunkt Essstörungen und Borderline Störungen. Dozentin im Studiengang Psychologie an der Universität zu Lübeck, verschiedenen Ausbildungsinstituten (z.B. Marburg, Halle, Leipzig), Weiterbildungen (DGVT) und verschiedenen Kliniken mit Workshops/Seminaren zum Thema Essstörung und Borderline Persönlichkeitsstörung.

Inhalt
Dieses Seminar ist Teil der Seminarreihe: Behandlung der Persönlichkeitsstörungen. Es kann die gesamte Seminarreihe oder auch das Seminar einzeln gebucht werden.


Die Dialektisch-Behaviorale Therapie nach M. Linehan bietet einen gut etablierten Psychotherapieansatz zur Behandlung von PatientInnen mit Borderline Persönlichkeitsstörungen. Die PatientInnen lernen dabei, verschiedene Fertigkeiten einzuüben, um Krisensituationen und emotional belastende Situationen besser zu meistern.
TherapeutInnen ermöglicht die DBT eine wertschätzende, verständnisvolle, klar strukturierte Herangehensweise, die die therapeutische Arbeit mit der oft als schwierig beschriebenen PatientInnengruppe erleichtern kann. Besonderer Wert wird auf die Balance zwischen Validierungs- und Veränderungsstrategien gelegt.
Im Seminar vorgestellt werden außerdem der Umgang mit Kontingenzen in der therapeutischen Arbeit, die Strukturierung der Einzeltherapie, sowie der Einsatz von Selbstbeobachtungsinstrumenten.
Zudem werden die Module aus der Gruppentherapie vorgestellt (Emotionsregulation, Achtsamkeit, Stresstoleranz und interpersonelle Fertigkeiten). Anhand von praktischen Beispielen, PatientInnen- und Gruppenvideos werden die therapeutischen Strategien erarbeitet und in Rollenspielen eingeübt.