09.06.17 bis 10.06.17
Rollenverständnis in der Supervision
Dauer: Freitag: 14:00-20:30
Samstag: 09:00-17:00
Ort: Seminar- und Bildungshaus
Hohe Warte 46
1190 Wien
Kosten: Euro 315,00 (für Mitglieder Euro 270,00)
Einheiten: 16 Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten
Seminarleitung
Dr.in Ingrid Krafft-Ebing
Psychotherapeutin, Psychologin, Supervisorin & Choach, Gruppendynamikerin, Gruppentrainerin, Lehrtherapeutin
Aufbau und Leitung einer Beratungstelle für Studierende, Arbeit in freier Praxis, beratende Tätigkeiten in Organisationen beratende Tätigkeit in Organisationen, in Wirtschaftsunternehmen, der allgemeinen Verwaltung und im psychosozialen Feld: Führungskräfteschulungen, Teamentwicklung, Begleitung von Managementklausuren, Begleitendes Coaching bei Umstrukturierungsmaßnahmen bzw. Organisationsentwicklungsprozessen in Unternehmen sowie bei Einzelpersonen Lehraufträge auf österr. Universitäten zu einschlägigen Themen; Ausbildnerin in Lehrgängen für Supervision/Coaching/Organisationsberatung im Österr. Arbeitskreis für Gruppendynamik und Gruppentherapie (ÖAGG), den Universitäten Salzburg und Wien und in München am Institut IPOM, Netzwerkpartnerin bei CO-OPERATIONS (Organisationsentwicklung in der Medizin), freie Trainerin bei der GFP, Mitglied bei ISVOE (Organisationsentwicklung). Leitung von Fortbildungen zu Spezialthemen wie Widerstand in Organisationen, Konfliktbearbeitung, Interkulturalität.

Inhalt
In Supervision, Coaching und Organisationsberatung liegt ein wesentlicher Schwerpunkt in der Rollenberatung.
Um in der Praxis dieser Beratungsformate adäquat handeln zu können ist primär eine Auseinandersetzung mit den vielfältigen Definitionen von Rolle notwendig.
Wenn wir von Rollenverständnis in der vielfältigen Arbeit sprechen, bedeutet es jedoch die Haltung zu beleuchten und die eigenen Einstellungen mit denen Arbeitsaufgaben wahrgenommen und erledigt werden, zu reflektieren. Das bezieht sich gleichermaßen auf die zu beratende Personengruppe wie auf die BeraterIn.

Demnach ist für BeraterInnen ein Wissen über die Arbeitsanforderungen einer bestimmten Funktion notwendig, auch wenn die SupervisandInnen dafür ExpertInnen sind. Denn auch bei hoher Fachkompetenz wird der Erfolg von dem Verständnis, wie die Arbeit zu erledigen sei, abhängig sein. Besonders gilt dies z.B. für Personen in leitenden Funktionen, wo das Verständnis von Führung sich unmittelbar im Rollenverhalten ablesen läßt.
Selbstverständlich werden auch Beraterinnen, SupervisorInnen, Coaches von ihrem erlernten Rollenverhalten in ihrer Arbeit bestimmt. Und so ist es für gelingende Beratungsprozesse unumgänglich, immer wieder, das eigene Verhalten und damit die Einstellungen zu hinterfragen und sich bewußt zu machen.

Im Seminar wird es theoretische Inputs zu Rollendefinitionen geben.
Thematisch stehen die Fragestellungen der TeilnehmerInnen im Vordergrund . Jedoch werden u.a. Bereiche wie Funktion - Rolle, Führung - Autorität, Übertragung – Gegenübertragung, Selbsterfahrung, Selbstreflexion, Selbststeuerung bearbeitet.
Interaktivität und Prozessorientiertheit ist ein wesentlicher Teil des methodischen Vorgehens. Es wird an praktischen Beispielen der TeilnehmerInnen gearbeitet, zur Vertiefung und Selbstreflexion werden fallweise Übungen angeboten.