07.04.18 bis 07.04.18
Trauma braucht Therapie
Arbeit mit traumatisierten KlientInnen
Dauer: Samstag: 09:00-17:00
Ort: Akademie für Fortbildungen und
Sonderausbildungen – AKH Wien
Spitalgasse 23
1090 Wien
Kosten: Euro 180,00 (für Mitglieder Euro 135,00)
Einheiten: 8 Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten
Seminarleitung
Erika Schedler, MSc
Personenzentrierte Psychotherapeutin und Traumatherapeutin (Methoden: EMDR, EDxTM, Brainspotting, „Das innere Kind Retten“ nach Gabriele Kahn), eigene therapeutische Praxis für Erwachsene seit 2009, Leitung eines Zentrums beim Wiener Hilfswerk für Familien mit Kindern mit Behinderung 2004-2013, Mitarbeit in der Karl-Schubert-Schule 2000-2004, Vortrags- und Lehrtätigkeit in folgenden Institutionen: ÖIGT, Bezirksvorstehung Mariahilf und Margareten, Ausbildung in München in der kPNI -Akademie in der klinischen Psycho-Neuro-Immunologie sowie Ernährungsberatungsausbildung in München bei der Gesellschaft für die Fort- und Weiterbildung in Sportmedizin, Physiotherapie und Trainingswissenschaften.

Inhalt
Immer wieder kommt es vor, dass traumatisierte Menschen mit anderen Anliegen in therapeutische Praxen kommen und erst im Zuge des Prozesses deutlich wird, dass eine Traumatisierung vorliegt. Dies sollte von professionellen Fachkräften erkannt und berücksichtigt werden. Die im Seminar vorgestellte Traumatherapie ist eine spezielle Form der Psychotherapie, die entwickelt wurde, um traumatisierten Menschen gezielt zu helfen und deren Symptome zu lindern oder vollständig aufzulösen. Hat sich eine Posttraumatische Belastungsstörung entwickelt, bedarf es sinnvollerweise einer fachgerechten und spezifischen Behandlung, der Traumatherapie.
Im Seminar lernen Sie nicht nur die grundlegenden Eckpfeiler der Arbeit mit traumatisierten KlientInnen kennen, sondern erfahren im Rahmen von Theorie, Fallbeispielen und Übungen auch etwas darüber, wie Re-Traumatisierungen in der Therapie und Begleitung vermieden werden können, welche Aspekte zu berücksichtigen und welche Herangehensweisen eher zu vermeiden sind. Ziel ist es die eigene therapeutische Arbeit mit traumaspezifischem Wissen und praktischen Anregungen zu bereichern, um mehr Sicherheit im Umgang mit Menschen mit Traumatisierung zu gewinnen.