12.10.07 bis 13.10.07
Neue Erkenntnisse für die Praxis
Wie PsychotherapeutInnen und BeraterInnen die Erkenntnisse der Neurobiologie- und Psychotherapieforschung sinnvoll in ihre Arbeit integrieren können.
Dauer: Freitag 15.00 - 20.00,
Samstag 09.00 - 17.00
Ort: Austria Trend Hotel Lassalle
Engerthstraße 173-175
1020 Wien
Kosten: Euro 190,00 (für Mitglieder Euro 145,00)
Seminarleitung
Mag.a Martina Gross
Klinische Psychologin, Systemische Psychotherapeutin, Lehrtrainerin für Klinische Hypnose
arbeitet seit 1995 als Kinder- und Jugendpsychologin und systemische Psychotherapeutin in größeren Institutionen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und in freier Praxis 2010 Gründung des HYPNO-SYNSTITUT seit 2012 auch als Lehrtrainerin für Klinische Hypnose der MEG. Publikation In: Bindungen, Brüche, Übergänge: Einblicke in Theorie und Praxis. (2002) "Mütter zwischen Binden und Loslassen", Hrsg. Gerda Mehta und Klaus Rückert. Falter-Verlag

Inhalt
Wir können uns unser Gehirn wie ein besonderes Kunstwerk vorstellen. Wie eine musikalische Komposition für unterschiedliche Instrumente, die auf eine ganz erstaunliche Art miteinander kommunizieren, sich austauschen, sich verbinden und wieder lösen und sich gegenseitig unterstützen und zur Geltung bringen, mit dem Ziel gemeinsam zu lernen um noch besser zu performen.

Die neuen Untersuchungen im Bereich der Neurobiologie sind dabei zu ergründen, wie die einzelnen Bereiche des Gehirns miteinander in Verbindung stehen, welche Aufgaben sie jeweils übernehmen und welche biologischen Korrelate Symptome und auch Veränderungen begleiten. Dazu gibt es mittlerweile viele faszinierende Ergebnisse und dabei steht diese Forschung erst am Anfang.

Welche Interventionen zu welchem Zeitpunkt auch aus neurobiologischer Sicht Veränderungen unterstützen und fördern, stellt die Basis des Seminars dar.

Praxisorientierte Übungen werden angeboten, um den Transfer in den professionellen Alltag zu etablieren.

Eine ressourcenorientierte, konstruktivistische Grundhaltung kann erlebt und für den Umgang mit so genannten „schwierigen“ KlientInnen nutzbar gemacht werden