Dieses Seminar ist ein Teil des Curriculums Brush up your tools
13.06.08 bis 14.06.08
"Wie "ES" noch zu bewegen ist!?"
Prinzipien der Ericksonsche Hypnotherapie zur Nutzung von Intuition und unwillkürlich-unbewussten Prozessen.
Dauer: Freitag: 15.00-20.00
Samstag: 9.00-17.00
Ort: Lehranstalt für systemische Familientherapie
Trauttmansdorffgasse 3A, 1130 Wien
Kosten: Euro 270,00 (für Mitglieder Euro 225,00)
Einheiten: 15LE Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten
Seminarleitung
Dr. Reinhold Bartl
Psychologe, Psychotherapeut
Klinischer und Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut, (Dynamische Gruppenpsychotherapie, System. Familientherapie) , Coach und Supervisor Leiter des Milton Erickson Institut Innsbruck Lehrtherapeut der Milton Erickson Gesellschaft Innsbruck und der ÖAS (Österreichische Arbeitsgemeinschaft für systemische Therapie und systemische Studien) und in freier Praxis als Psychotherapeut, Coach und Trainer. Mehrere Veröffentlichungen in Psychotherapeutischen Fachzeitschriften und Büchern

Inhalt
Eine der großen Weiterentwicklungen, die wir dem Werk von Milton Erickson zu verdanken haben, ist die Ent-Mystifizierung und systematische Nutzung von Prozessen, die wir umgangssprachlich mit intuitiven und unwillkürlich-unbewussten Abläufen in Zusammenhang bringen. Dadurch wird ein Menschenbild gefördert, das ein konstruktives Verständnis von Lebewesen fördert, in denen bewusst-willkürliche ebenso wie unwillkürlich-unbewusste Prozesse in ihrem Zusammenspiel das Wohlbefinden und Kompetenz-Erleben aber auch das Unwohlsein, In-Kompetentzerleben und scheinbar Destruktive nachvollziehbar und als Lösungsversuch nutzbar macht lässt. Damit kann ein Erleben, das den Charakter von „Es-geschieht-in-mir“ wieder in einen bewusst-sinnorientierten Gestaltungsbereich.

Der Workshop zeigt systematisch und praxisanleitend Möglichkeiten auf, dieses intuitiv-unwillkürliche Wissen in Bewusstheit zu übersetzen und damit für die Gestaltung von psychotherapeutischen Prozessen nutzbar zu machen.
Dabei fließen Erkenntnisse der Gehirnforschung, der Entwicklungspsychologie sowie moderne Erkenntnisse der Sozialpsychologie und Psychotherapie in die konzeptionelle Gestaltung des Workshops mit ein.
Ein Schwerpunkt werden dabei indirekte sprachliche und bildhafte Kommunikationsstrategien zur Aktivierung gewünschter Tranceprozesse darstellen