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VPA - Verein für psychosoziale und psychotherapeutische Aus-, Fort- und Weiterbildung

Wolfgang Schmälzlgasse 30/15
1020 Wien

Tel:  01/99 71 695
Fax: 01/99 71 695 10

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28.10.16 bis 29.10.16
Adoleszenz und Trauma
Referent/in: Prof.in Dr.in med. habil. Annette Streeck-Fischer (D)
Dauer: Freitag: 15:00-20:30
Samstag: 09:00-17:00
Ort: LFI Oberösterreich
Auf der Gugl 3
4021 Linz
Kosten: Euro 340,00 (für Mitglieder Euro 295,00) inkl. Pausenverpflegung und Mittagessen
Einheiten: 15 Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten
Fortbildungspunkte: 15 EH durch BÖP und ÖBVP
Bitte beachten Sie auch unsere besonderen Hinweise
Inhalt
Gewalt an Kindern und Jugendlichen verursacht durch die Eltern oder durch andere frühe Pflegepersonen ist ein zentrales Problem im Gesundheitswesen von reichen Ländern. Kindesmisshandlung, Vernachlässigung und Missbrauch gehen mit Kindersterblichkeit, Krankheit und ungünstigen Folgen für die Gesundheit, Drogen- und Alkoholmissbrauch (besonders bei Mädchen) sexuellem Risikoverhalten, Fettsucht und kriminellem Verhalten einher.
Die Adoleszenz spielt eine zentrale Rolle, ob der/die Jugendliche diese Zeit als eine zweite Chance nutzen kann oder chronisch krank am Rande der Gesellschaft lebt. Warum die Adoleszenz eine besonders wichtige, aber auch risikoreiche Zeit ist, soll genauer dargestellt werden. Therapeutische und pädagogische Umgangsformen und Gefahren, insbesondere im Umgang mit traumatisierten Jugendlichen werden dargestellt und aufgezeigt.
Bei einer Traumatisierung innerhalb der Bindungsbeziehung sind Besonderheiten zu berücksichtigen. In der pädagogischen und therapeutischen Arbeit besteht die Gefahr mit den Jugendlichen in das das Bindungstrauma aktivierende Bindungssystem hinein zu geraten – mit der Folge, dass es zu Reinszenierungen und Reaktivierungen früher Traumatisierungen kommt, ohne dass sie zu bearbeiten wären.
SE VPA1478